Fallbeispiele

Die Beispiele sind nach Lokalisation der Beschwerden geordnet. Soweit möglich, wurde folgende Einteilung bei jedem Krankheitsbild verwendet:

A: Anamnese
B: Befund
T: Therapie
E: Ergebnis / Beurteilung
K: Kommentar
 

Mit Absicht sind nicht nur Erkrankungen aufgeführt, die in das Modell passen. Dabei soll gezeigt werden, welche Befunde erhoben und wie sie erfolgreich behandelt werden. Denn nicht immer sind die Krankheitsbilder so einfach wie im Modell. Wir finden nicht selten Patienten, bei denen sich verschiedene Störungen zu einem Mischbild überlappen und bei denen durch gezieltes Vorgehen mit Behandlung eines Punktes nach dem anderen alle Symptome nacheinander beseitigt werden.

Andererseits ist aber auch bei komplexer Krankheitsentstehung alleine durch die Beseitigung eines Faktors – hier der Dystrophie durch die dauerhafte Sympathikusirritation – ein Syndrom zum Verschwinden zu bringen. Denn durch den jetzt fehlenden Faktor kann eine Schwelle, die zum Ausbruch einer Erkrankung führt, nicht mehr erreicht werden.

Wir kennen Ähnliches aus der Schmerztherapie mit Antidepressiva. Hier werden allerdings nicht einzelne krankheitsauslösende Faktoren reduziert, sondern der Schwellenwert für die Schmerzempfindung angehoben.