Fersenschmerzen

Fersensporn

Fersensporne unten und hinten


Fersenschmerzen kommen meistens einseitig vor, nur sehr selten beidseitig. Wenn die Schmerzen an der Unterseite der Ferse (an der Fußsohle) sind, sind meistens 3 Ursachen dafür verantwortlich:

  • ein Fersensporn, dabei schmerzt vor allem die Belastung der Ferse;
  • eine Entzündung unterhalb der Ferse, z.B. durch Überlastungen und Reizzuständen, Gicht, wobei sich dann im Vergleich zur Gegenseite eine druckschmerzhafte Schwellung findet;
  • eine Reizung der Sehne, die das Fußgewölbe verspannt (Fasciitis plantaris). In diesem Fall ist neben dem Auftreten der Zehengang oder das Hüpfen auf diesem Bein schmerzhaft, auch wenn die Ferse nicht den Boden berührt.

Die Ferse kann aber auch hinten schmerzen, mit folgenden Ursachen:

  • Verkalkung der Achillessehne an der Stelle, wo sie in das Fersenbein einstrahlt; dieser Schmerz tritt meistens auf, wenn die seitliche Neigung des Fußes verändert ist, z.B. durch eine Blockierung des unteren Sprunggelenkes;
  • Entzündung durch Druck im Schuh oder eine Fehlform des Fersenbeins (Haglund-Ferse);
  • Veränderung der unteren Achillessehne.

Nicht selten findet man bei der Untersuchung eine Wassereinlagerung in diesem oder in beiden Beinen (Ödem), was auf einen schlechten Abtransport der Stoffwechsel-Abfallprodukte hinweist, z.B. durch Krampfadern, einen dicken Bauch, eine Herzschwäche, Medikamente und viele weitere Ursachen. Dadurch ist die Entzündungsbereitschaft im Fuß erhöht. Besonders häufig liegt die Ursache der Schmerzen dafür im vegetativen Nervensystem. Hier kann die Sympathikus-Therapie sofort und gut helfen, besonders wenn die Schmerzen in Ruhe schon vorhanden sind oder morgens nach dem Auftreten besonders stark sind.

Wenn die Schulmedizin nicht weiter hilft, liegt die eigentliche Ursache meistens weit entfernt im Kreuz und lässt sich mit der Sympathikus-Therapie rasch lindern und nicht selten mit wenigen Behandlungen beseitigen. Wie man dabei vorgeht, wird in dem neuesten Buch Schmerzerkrankungen und vegetative Störungen. Praktische Anwendung der Sympathikustherapie ausführlich und auch für medizinische Laien leicht verständlich beschrieben.

Wenn Sie selbst Arzt, Heilpraktiker oder Physiotherapeut sind, sollten Sie über die Teilnahme an einem eintägigen Kurs nachdenken.